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Das Literaturzelt auf dem XI. Festival-Mediaval

Am Anfang des Festivals gab es die Idee, die Musik mit dem geschriebenen Wort zu verbinden. Das Mittelalter hat viele unterschiedliche Bands inspiriert, deren beste und außergewöhnlichste wir hier in Selb jedes Jahr hören dürfen. Nachdem das erste Literaturzelt 2017 großen Anklang gefunden hat, haben wir in diesem Jahr wieder Autoren eingeladen, die die Zeit des Mittelalters zu spannenden Geschichten beflügelt hat.
Neben großen Namen findet Ihr hier talentierte Debütautoren:

Bernhard Hennen und Robert Corvus
Bild: Gustav Kuhweide
Bernhard Hennen und Robert Corvus

Im letzten Jahr konnte Bernhard Hennen nicht kommen, in diesem Jahr eröffnet er das Zelt mit seinem Kollegen Robert Corvus: Freut Euch auf beide und die Premierenlesung des sechsten Bandes Phileasson „Totenmeer“ – musikalisch begleitet von den Schattenwebern.

Eine Wettfahrt in Drachenbooten, die einmal um die bekannte Welt führt und die Teilnehmer vor zwölf heroische Aufgaben stellt, braucht heldenhafte Chronisten. Bernhard Hennen bereitete sich gewissenhaft auf diese Queste vor. Er erkundete die Geheimnisse der Elfen wie kein anderer und verteilte seine Aufzeichnungen weltweit an fünf Millionen Leser, um genug Feedback zu erhalten und die Erzählstimme entwickeln zu können, derer es für die Darstellung von Beorn dem Blender bedarf. Nicht nur das: Er sammelte Rechercheerfahrung als Journalist, Kampferfahrung auf Mittelaltermärkten, und Milieustudien als Weihnachtsmann zum Mieten. Ihm zur Seite steht mit Robert Corvus ein blonder Recke aus dem nordischen Land Niedersachsen. Mit Unsterblichen, die sich an der Lebenskraft unschuldiger Kinder laben, schrieb er sich in das Herz der Leserinnen, brach mit Perry Rhodan zu den Sternen auf und wandelte an der Seite einer Stadtgardistin durch den Albtraum eines Drachen. Außerdem ließ er sich von Karatemeistern verprügeln, um zu recherchieren, wie sich das anfühlt, stellte die Wettfahrt der thorwalschen Kapitäne mit einer Rucksackreise um die Welt nach und berichtete Firmenbossen als Unternehmensberater von fantastischen Aussichten.

Premierenlesung Phileasson VI Totenmeer
Premierenlesung Phileasson VI Totenmeer

Der größte Entdecker und der größte Plünderfahrer ihrer Zeit treten in einem epischen Wettstreit gegeneinander an, um ein- für allemal zu klären, wem der höchste Ehrentitel Thorwals gebührt: König der Meere! Asleif »Foggwulf« Phileasson und Beorn »der Blender« Asgrimmson umrunden die bekannte Welt und stellen sich dabei zwölf heroischen Aufgaben.
<b>Totenmeer</b> schildert die Abenteuer der beiden Drachenführer im Sargassomeer, einem riesigen Tangfeld, das Schiff um Schiff in seine Fänge zieht und nie wieder entkommen lässt. In seinem Zentrum wirkt eine dämonische Kraft – und ausgerechnet ihr gilt es, sich zu stellen. Denn bei dieser Aufgabe kann nur jener gewinnen, der den kostbaren Kelch erbeutet, den der Dämon hütet. Doch nicht nur die beiden Kapitäne und ihr Widersacher aus finsteren Sphären begehren diesen Schatz: Auch zwei Meister, die ihr Gewissen längst ihren Machtgelüsten geopfert haben, gieren nach dem Artefakt.
Schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin präsentieren Bernhard Hennen und Robert Corvus den sechsten Band der Phileasson-Saga in einer Lesung mit Publikumsdiskussion und -gesang musikalisch begleitet von den Schattenwebern.

Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte
Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte

Die Sterne beginnen am Himmel zu verschwinden und eine unheimliche Gestalt streicht nachts durch die Gassen von Dahlia, um Kinder zu entführen. Die Welt Azuhr beginnt, sich zu verändern. Eine seltsame Form von Magie hält Einzug: Die Gestalten aus Mären und Sagen werden Wirklichkeit. Als Milan Tormeno, der Sohn des Erzpriesters von Dahlia, gegen seinen Vater rebelliert, weil dieser seine Zukunft schon bis ins kleinste Detail festgelegt hat, überschlagen sich die Ereignisse. Die Leiche eines Mannes, den es eigentlich nur in einer erfundenen Geschichte gab, treibt im Hafenbecken, die Meisterdiebin Felicia beginnt sich für Milan zu interessieren, ebenso die geheimnisumwobene Konkubine Nok. Bald wird klar, dass Milan ebenso wie sein Vater über ein Talent verfügt, das buchstäblich die Welt zu formen vermag. Beide wissen nicht um ihre Begabung, doch die Mächtigen der Welt haben bereits entschieden, sie entweder auf ihre Seite zu ziehen oder ermorden zu lassen.
Davon erzählt der erste Band „Der Verfluchte“ aus Die Chroniken von Azuhr, die Bernhard Hennen, der Schöpfer des 15-bändigen Elfen-Zyklus, der ihn zum erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autor machte, präsentiert.

Die Schwertfeuer-Saga
Die Schwertfeuer-Saga

Schwertklingen und Feuerdämonen: Zwischen diesen Polen spielt sich das Leben der Söldner aus Rorgator ab. Der Klingenrausch zählt zur Elite der käuflichen Krieger, und nach dem Tod des legendären Feldherrn Kester liegt es an seiner Tochter Eivora, die Einheit zu neuen Siegen zu führen. Es gilt, die titanischen Mauern Ygôdas zu brechen, einen angehenden Grafen auf einer Pilgerreise vor seinen Untertanen zu schützen und die Grenze zu einem von Kannibalen bewohnten Urwald zu sichern. In jedem dieser Kontrakte hat Eivora mit den Intrigen ihrer Auftraggeber zu kämpfen, muss die Streitigkeiten zwischen den eigensinnigen Offizieren schlichten und sich der Macht der Feuerdämonen bedienen, ohne ihnen selbst anheimzufallen. Robert Corvus schrieb die drei Bände: „Rotes Gold“, „Weißes Gold“ und „Grünes Gold“.

Friedhelm Schneidewind
Friedhelm Schneidewind

Viele hundert Jahre hätte Friedhelm Schneidewind gerne noch, um alles erleben und lernen zu können, was er möchte, wie ein Elbe oder ein Vampir, zwei jener Wesen, mit denen er sich in seinen bisher 60 Jahren intensiv beschäftigt hat. Da dies aber nicht zu erwarten ist, muss Friedhelm Schneidewind mit seiner Zeit haushalten und sich auf ein paar Themen spezialisieren: Jahren als Vampirologe mit Auftritten in Funk, Fernsehen, beim Wave-Gotik-Treffen, in Transsilvanien und Georgien mit seiner damaligen Frau, Deutschlands schönster Vampirdarstellerin, folgten Zeiten als Harry-Potter-Experte und als Drachen-Spezialist; dabei kam Schneidewind sein Biologiestudium zu Gute. In den letzten Jahren widmet er sich vor allem Tolkien und dessen Werk. Sieben Lexika hat er veröffentlicht, zahlreiche Artikel, mehrere Sachbücher, Story-Bände und Liederhefte. Um sich von der harten Arbeit des Schreibens zu erholen, arbeitet Schneidewind zwischendurch mit behinderten jungen Menschen in einem Berufsbildungswerk, unterrichtet Medienfachwirte und schult Betriebsräte. Seine Lust an Formalien und trockenen Rechtstexten lebt Schneidewind aus als Sprecher der Regionalgruppe Rhein-Neckar des Verbandes der Schriftsteller und als Vorstandsmitglied beim freien Radio Bermuda-Funk. Wenn er dann doch mal losschreien möchte, sublimiert er dies zu Gesang in seiner Mittelaltertruppe „Conventus Tandaradey“, dem Duo „Bardensang und Zauberklang“ oder als Oswald von Wolkenstein, oder er quält Drehleier, Fidel, Harfe und diverse Blasinstrumente.

http://friedhelm-schneidewind.de

Das neue große Tolkien-Lexikon
Das neue große Tolkien-Lexikon

Wer glaubt, aus einem Lexikon könne man nicht vorlesen, wird sich schnell getäuscht sehen. Denn das Buch geht weit über eine trockene Faktensammlung hinaus, enthält Hintergründiges und Nachdenkenswertes, und eingestreute Exkurse machen es zu einem wahren „Schmöker-Lexikon“. Von Tolkiens Biografie bis zur nordischen Sagenwelt, von der Biologie der Elben und Drachen bis zu den Filmtrilogien von Peter Jackson führt diese Lesereise durch Tolkiens Kosmos, aufgelockert vom Autor mit Gesang und Harfenmusik. Wer schon von dem Allrounder Friedhelm Schneidewind gehört hat, der wird sich einen Platz in der ersten Reihe sichern.

Musik in Tolkiens Werk und darüber hinaus
Musik in Tolkiens Werk und darüber hinaus

Musik spielt eine wichtige Rolle in Tolkiens Mythologie, und seine Erzählungen enthalten viele Lieder. 2010 erschien mit »Music in in Middle-earth« (deutsch 2014 als »Musik in Mittelerde«) ein hochgelobter erster Sammelband. Dieses zweite Werk geht darüber hinaus, sowohl im Umfang und der Anzahl der Artikel wie im Inhalt: Es geht auch um andere Werke Tolkiens und seine Einflüsse auf moderne Musik. Das Buch erscheint zeitgleich deutsch und englisch, herausgegeben wird es von Dr. Julian Eilmann und Friedhelm Schneidewind. Letzterer wird das Buch vorstellen und dies mit Gesang und Harfenmusik untermalen.

Jörg Olbrich
Jörg Olbrich

Jörg Olbrich lebt mit seiner Frau drei Kindern und zwei Hunden in einem kleinen Ort in Mittelhessen. Beruflich hat er als Leiter Rechnungswesen in einem Krankenhaus den ganzen Tag mit Zahlen zu tun. In der Freizeit sind es dann die Buchstaben, für die sich der Autor begeistern kann.
Schon als Kind hat Jörg Olbrich sehr gerne und viel gelesen, allerdings erst recht spät mit dem Schreiben begonnen. Mittlerweile vergeht kein Tag mehr, an dem er sich nicht zumindest gedanklich damit beschäftigt. „Ich liebe es, in meine Geschichten abzutauchen und das Schreiben ist längst viel mehr als ein Hobby für mich geworden.“
Nach der Veröffentlichung einer Kurzgeschichte in einem Kinderkalender hat sich der Autor intensiv mit dem Schreiben befasst und seither sieben Romane und mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht. Seine Kurzgeschichte „Herz aus Stein“ wurde 2008 in der Kategorie „Beste deutschsprachige Kurzgeschichte“, mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. 2010 belegte sein Roman „Das Erbe des Antipatros“ dort in der Kategorie „Bestes Romandebüt, national“ den 3. Platz.
„Der tolle Halberstädter“ folgt dem von der Kritik gelobten auch im acabus Verlag erschienenen Roman „Der Winterkönig“, der den Auftakt einer Romanreihe zum 30jährigen Krieg bildet. Ein ausgezeichnet recherchierter Hintergrund, gekonnt umgesetzt.

http://www.joerg-olbrich.de

Premierenlesung: Der tolle Halberstädter - Geschichten des Dreißigjährigen Krieges Band 2
Premierenlesung: Der tolle Halberstädter - Geschichten des Dreißigjährigen Krieges Band 2

Nach der Schlacht am weißen Berg spitzt sich die Lage zwischen Katholiken und Protestanten weiter zu und der Krieg verlagert sich in die Pfalz. Bischof Christian von Halberstadt trifft in den Haag auf seine Cousine Elisabeth Stuart, die sich dort mit ihrem Gemahl, dem Winterkönigs Friedrich V., im Exil befindet. Er verliebt sich in seine Königin und schwört ihr, die Pfalz für sie zurückzuerobern.
In Böhmen werden die Güter der unterlegenen Protestanten neu verteilt. Albrecht von Wallenstein gehört zu den großen Gewinnern und stellt sich schon bald mit einem eigenen Heer in die Dienste des Kaisers.
Ein junger Zimmermannsgeselle begibt sich auf Wanderschaft und gerät mitten in die Wirren des Kriegsgeschehens. In weiten Teilen des Reiches spitzt sich die Lage weiter zu. Die Menschen kämpfen um das nackte Überleben.
Verwüstung, Hungersnöte, Armut und Pest kosteten zwischen 1618 und 1648 rund sechs Millionen Menschen das Leben. Der zweite Band der sechsteiligen Romanreihe „Geschichten des Dreißigjährigen Krieges“ überzeugt mit historischen Fakten und einer spannungsgeladenen Entwicklung.

Luci van Org
Luci van Org

Dass bei Lesungen von Luci van Org nicht einfach nur gelesen wird, versteht sich von selbst. Nicht nur, dass Luci mit den drei Oktaven ihrer Sängerinnenröhre jedem einzelnen Charakter Leben einhaucht, natürlich garniert sie das Ganze mit jeder Menge musikalischen Einlagen. Meist ganz intim und unverstärkt mithilfe ihrer akustischen Gitarre – und im Fall der „Geschichten von Yggdrasil“ mit eigens für die Lesung komponierten, neuen Songs.
Geheimtipp: Anschließend Session mit Tommy Krappweis und Musikerfreunden.
Auch wenn Luci van Org das „Mädchen“, das sie damals bei Lucilectric besungen hat, noch immer im Herzen trägt – heute ist „Cross-Media-Künstlerin“ sicher die treffendere Bezeichnung für die quirlige Berlinerin Jahrgang 1971. Wobei die mittlerweile bereits mehrfach preisgekrönte Roman-, Drehbuch- und Theaterautorin, Illustratorin und Schauspielerin der Musik weiterhin die Treue hält, zum Beispiel als weibliche Hälfte des Duos Meystersinger, Bandleaderin von Üebermutter und als Songschreiberin und Produzentin für andere Künstler. Und wenn sie nicht schreibt, singt, vorliest, musiziert oder illustriert, steht sie als Schirmfrau des VEID. e.V. allen Rede und Antwort, die sich über das Thema „Verwaiste Eltern“ informieren möchten. Schon in ihrer Jugend bewies sie, dass es durchaus möglich ist, im Alter von zwölf Jahren nachts heimlich in verrauchten Bluesclubs als Sängerin aufzutreten und mit sechzehn ihren ersten Plattenvertrag zu unterzeichnen – und gleichzeitig an einem altehrwürdigen Humanistischen Gymnasium nicht nur das große Latinum und Graecum zu erwerben, sondern sogar die wichtigste Abiturprüfung im Fach Latein abzulegen. Ihre große Begeisterung für die Zeit der Antike hat Luci seit damals nicht mehr losgelassen – und mit Entdeckung der germanischen Götterwelt gänzlich entflammt. Dabei mitzuhelfen, die uralten Mythen endlich wieder dem Würgegriff brauner Ideologien zu entreißen, hat sie sich zur Lebensaufgabe gemacht.

http://www.lucivanorg.de

Geschichten von Yggdrasil – das kleine Familienbuch der nordischen Sagen
Geschichten von Yggdrasil – das kleine Familienbuch der nordischen Sagen

Der allererste Baum, der jemals gewachsen ist, heißt Yggdrasil und ist unvorstellbar groß. So groß, dass er in seinen Zweigen und Wurzeln gleich neun ganze Welten beherbergt – und ihre Geschichten.
Uralte Geschichten. Geschichten von Göttern, Riesen und Menschen, von Alfen und Zwergen, von finsteren Drachen, tapferen Helden, großen Wahrsagerinnen und mächtigen Zauberinnen ...
Statt der x-ten, trockenen Nacherzählung gibt es bei ihr echte Geschichten zu lesen, mit oft brüllend komischen Dialogen, voller unglaublicher Wesen und fremder, magischer Welten.
Trotzdem bleibt das Buch dabei immer ganz nah an den literarischen Quellen und historischen Fakten. Ganz von selbst vermittelt sich so eine Menge Hintergrundwissen zur vorchristlichen, germanischen Religion und zur Bedeutung der uralten Mythen - in deutlicher Abgrenzung zur rechten Ecke, unter deren Missbrauch der Ruf der uralten Geschichten bis heute leidet.
Ein Buch für die ganze Familie, zum Selberlesen, Vorlesen, Immer-Wieder-Nachlesen und Sich-Verzaubern-Lassen.

Susanne Pavlovic
Bild: Studio 24
Susanne Pavlovic

Susanne Pavlovic ist Jahrgang 1972 und lebt mit ihrem Sohn und ihrem Hund in Bamberg. In ihrer Arbeit als Schriftstellerin hat sie sich den phantastischen Stoffen verschrieben. Als „Textehexe“ hat sie sich im Bereich des Lektorats und Autorencoachings einen Namen gemacht. Sie veröffentlicht Fachartikel, hält Seminare und bietet Weiterbildungsmöglichkeiten für Lektor/innen und Autor/innen an.
Durch mehrere Festmeter phantastischer Kinder- und Jugendliteratur bestens vorbereitet, hatte sie Anfang der 90er Jahre ihr Erweckungserlebnis mit „Der Herr der Ringe“. Ab diesem Zeitpunkt war sie ein Nerd – der einzige weibliche Nerd im Universum, wie es lange Zeit schien – und verbrachte die 90er Jahre mehrheitlich bei Fantasy- und Science-Fiction-Rollenspielen. Aus diesem Ideenfundus schöpft sie bis heute.
In ihrer Freizeit versucht sie, historischen Schwertkampf zu lernen, und kümmert sich (zum Glück mit mehr Erfolg) um die Zierfische in ihren vier Aquarien. Wenn man sie glücklich machen will, schenkt man ihr Schokolade.

https://www.textehexe.com/

Die Herren von Nebelheim
Die Herren von Nebelheim

„Die Preisträgerin des Deutschen Phantastikpreises Susanne Pavlovic schlägt wieder zu: Ihre Handschrift ist unverkennbar. Und sie trifft mitten ins Herz!“ Diesen Krieg gewinnt Krona Karagin nicht mit dem Schwert. Und sie gewinnt ihn nicht alleine ... Die neue Königin von Abrantes empfängt hohen Besuch. Noch während bei Hof die letzten Vorbereitungen laufen, herrscht in den Tiefen unter der Goldenen Burg ein Kampf ums Überleben. Doch Monster in der Tiefe sind nicht das einzige Problem: Ein Zauberspiegel schickt Heermeisterin Krona Karagin und Wolfram den Spielmann in ein fernes Land, das von Hungersnöten, Seuchen und Kriegswirren gezeichnet ist. Ihre Aufgabe: rechtzeitig den Heimweg finden und Ereignisse in der Zukunft verhindern, die in der Vergangenheit längst geschehen sind. „Die Herren von Nebelheim“ ist Herzblutvergießen für Fortgeschrittene.

Tommy Krappweis
Bild: bummfilm
Tommy Krappweis

Vor seinem TV-Durchbruch - vor und hinter der Kamera - mit der Comedyserie “RTL Samstag Nacht” arbeitete Tommy Krappweis als Schauspieler, Stuntman, Live-Entertainer und Musiker. Er ist Gründer der Produktionsfirma „bumm film”, die sich auf kreative und humorvolle Unterhaltung fokussiert. Auch das international aktive VFX Studio „Big Hug FX” wurde von Krappweis gegründet.
Er ist zusammen mit Norman Cöster der Erfinder von „Bernd das Brot”, 2014 ausgezeichnet mit dem Grimmepreis. Tommy Krappweis arbeitete als Headwriter und Regisseur für die „prosieben Märchenstunde” und produzierte unter anderem für den Disney Channel, Cartoon Network/Turner, Tele5, BR, WDR, Servus TV und viele andere.
Tommys erster Roman, „Das Vorzelt zur Hölle” geriet zum SPIEGEL Bestseller und seine Fantasy-Buchreihe “Mara und der Feuerbringer“ setzte er selbst als Autor und Regisseur für das Kino um. Der Film gilt als „einer der besten deutschen Fantasyfilme seit Jahrzehnten“, erhielt mit just dieser Begründung den “Role Play Convention Jury Award” 2016 und erfreut sich einer nach wie vor stetig wachsenden Fangemeinde. Seine preisgekrönte Hörspielserie zur Buchreihe „Ghostsitter“ geriet 2017 zu einem der größten Erfolge von Audible.
Tommy Krappweis ist ein aktives Mitglied der Gaming-Community und seit drei Jahren der Creative Director des „Cosplay Village“ auf der weltgrößten Spielemesse Gamescom. Er ist zudem als Musiker und Entertainer aktiv und regelmäßiger Stargast auf Deutschlands größten Fan-Conventions. Außerdem spielt Tommy zusammen mit anderen berühmten Fantasy-Autoren Deutschlands eine aktive Rolle im “Phantastik-Autoren-Netzwerk e.V.” (PAN), um das Genre im deutschsprachigen Raum aktiv zu unterstützen.

http://tommykrappweis.de

Ghostsitter – Grusel, Gags und Irrwitz
Ghostsitter – Grusel, Gags und Irrwitz

Er ist schon länger Stammgast auf dem Festival-Mediaval, als es das Literaturzelt gibt. Seine Vorträge rühren zu Tränen – zu Lachtränen selbstverständlich! Tommy Krappweis liest aus seiner rasend witzigen All-Age-Reihe „Ghostsitter“. Für Zuhörer von 10 – 222 Jahren.

Warum ein Brot & Co.

Sonntagmorgen treibt er Euch dann aus den Betten, damit er Euch die verrücktesten Anekdoten aus über 25 Jahren Bühne, Buch, Film und Fernsehen erzählen kann. Ihr erfahrt unter anderen, wie Tommy in einem Batmankostüm fast live im TV gepfählt wurde, warum man als Dieb nicht dem Stuntkoordinator in die Arme laufen sollte und wie man einen Greenscreen aus Versehen mit einer Rohrbombe sprengt. Geeignet für Zuhörer ab 14 Jahren.

Astrid Rauner
Astrid Rauner

Astrid Rauner wurde 1991 in der hessischen Wetterau geboren und hat in Gießen Umwelt- und Ressourcenmanagement studiert. Beruflich ist sie im Bereich Landschaftsökologie und Landschaftsplanung tätig. Ihre große Leidenschaft gilt der Vor- und Frühgeschichte Europas. Zum Thema Kelten und Germanen hat sie sechs Romane veröffentlicht, in denen sie historische Lücken gern mit phantastischen Elementen füllt. Weiterhin ist sie seit 2014 als Herausgeberin aktiv.

http://www.astrid-rauner.de/

Die Wodan-Saga: Von keltischer Götterdämmerung
Die Wodan-Saga: Von keltischer Götterdämmerung

In diesem Jahr gibt es ein Wiedersehen mit Astrid Rauner. Sie präsentiert Euch diesmal ihre historisch-phantastische Trilogie, die die Mythen von Kelten und Germanen zum Leben erwachen lässt.
Im ausgehenden 2.Jahrhundert v.Chr. haben die Fürsten der Kelten den Zenit ihrer Macht überschritten. Ihre Welt ist im Umbruch. Die Götter legen das Schicksal eines Keltenstammes in die Hand des Sehers Aigonn, der die Vergangenheit lesen kann und der an seiner eigenen zu verzweifeln droht. In seiner ersten Schlacht erwacht eine junge Frau von den Toten. Aigonn erkennt, dass in ihr eine alte, fremde Seele zurückgekehrt ist. Gemeinsam versuchen sie, Antworten zu finden: Warum ist sie zurückgekehrt? Was hat es mit den rätselhaften Selbstmorden auf sich, die zur Zeit passieren? Und welche Rolle spielt der Schamane Rowilan, dem Aigonn die Schuld am Tod seiner Schwester gibt?
Je tiefer Aigonn nach der Wahrheit gräbt, desto weiter führt ihn sein Weg in den hohen Norden und verstrickt sich mit Wode, dem Sturmgeist. Dieser aber, den man den Zornigen nennt, ist kein gnädiger Schutzherr und er duldet keinen Verrat.

Nils Krebber
Bild: Inga Sommer
Nils Krebber

Dreißig Jahre Rollenspiel haben bleibende Spuren an Nils Krebber hinterlassen. Abgesehen von der Angewohnheit, zu unpassenden Gelegenheiten in wahnsinniges Kichern zu verfallen und in der Öffentlichkeit diverse Verbrechen zu planen, hat es ihn in die Reihen der Autoren getrieben. Jetzt schreibt er Geschichten in anderen Welten, sowohl in der klassischen als auch in der urbanen Fantasy, manchmal mit einem Einschlag in den Horror. Gemein ist seinen Geschichten nur, dass seine Figuren selten den üblichen Stereotypen entsprechen und sich selbst nicht zu ernst nehmen. Und oftmals haben sie, ebenso wie Nils selbst, einen Hang zu Freibeuterei oder Piraterie. Denn manchmal, wenn das System nicht mehr zum Schutz der Menschen taugt, ist es die Pflicht jedes einzelnen, das System zu brechen.

https://www.facebook.com/Autor.Nils.Krebber/

Keine Helden - Piraten des Mahlstroms
Keine Helden - Piraten des Mahlstroms

„Ocean's Eleven“ trifft die „Piraten der Karibik“. Als Trickbetrüger Eberhart Brettschneider und seine ketzerische Partnerin Aurelia Güldenstern in die Jagd nach dem Schatz des Schreckenskapitäns verwickelt werden, müssen sie tief in die Trickkiste greifen. Bei ihrer Jagd über die Meere, das geheimnisvolle Maracasar und bis hinein in den Mahlstrom selbst wechseln sie gerne mal die Seiten. Verbündete werden zu Gegenspielern und umgekehrt. Darunter sind Piraten, Totenbeschwörer, die Inquisition und im schlimmsten Fall die Götter selbst. Ein von der Kritik hochgelobter Debütroman.

Tanja Kinkel
Tanja Kinkel

Geboren, beschult und studiert, geschrieben, ohne den Ruf ruiniert,
von Hexen, Verführern und großen Geistern,
wollte ich Junge und Alte begeistern.
Kein Thema bei mir ist ausgenommen,
bin schon längst auch bei Fantasy angekommen,
und solltet Ihr von mir was vermissen,
so lasst es mich auf dem Festival wissen.
Fast 30 Bücher veröffentlichte die mehrfache Literaturpreisträgerin und Bestsellerautorin Tanja Kinkel aus Bamberg seit 1990. In mehr als ein Dutzend Sprachen wurden ihre imposanten Romane übersetzt. Als Ritterschlag empfindet Tanja Kinkel die Ehre, in das Präsidium des P.E.N. berufen worden zu sein. Wenn sie nicht schreibt, kämpft sie in der von ihr und Freunden gegründeten Kinderhilfsorganisation „Brot und Bücher e.V.“ für mehr Gerechtigkeit in der Welt und die Bildung der Ärmsten der Armen. Sie ist Schirmherrin des Bundesverbandes Kinderhospiz.

http://www.tanja-kinkel.de/

Das Spiel der Nachtigall
Das Spiel der Nachtigall

Es ist die Zeit des ausklingenden 12. Jahrhunderts, als im Heiligen Römischen Reich Walther von der Vogelweide als armer Mann die Bühne betritt, um der berühmteste Minnesänger unseres Landes zu werden. Mit seinen Liedern verspottet er die Mächtigen, was ihn mehr als einmal in höchste Lebensgefahr bringt. Dennoch gelingt es ihm, Gehör bei ihnen zu finden.
Gemeinsam mit der Ärztin Judith, deren einziger Schutz ihre Heilkunst ist, gelingt es ihm, mit der Macht der Worte den deutschen König, den Kaiser und den Papst gegeneinander auszuspielen. Beide haben die innere Stärke, niemals aufzugeben, auch wenn die Lage oft aussichtslos zu sein scheint in den Streitigkeiten und tödlichen Intrigen zwischen Staufern und Welfen um die deutsche Krone. Außerdem liest sie eine Szene aus „Manduchai – Die letzte Kriegerkönigin“. Sie hob das Banner Dschingis Khans aus dem Staub und eint die Mongolen: Manduchai die Weise, Kriegerkönigin ihres Volkes. Doch auch China wird von einer Frau regiert: Wan, Konkubine des Kaisers und die wahre Herrscherin auf dem Drachenthron.

Julia Lange
Bild: Hofstätter Fotografie
Julia Lange

Julia Lange ist Jahrgang 1983 und Ingenieurin für Nachrichtentechnik. Das zeigt sich an ihrer Neigung, ihren phantastischen Welten möglichst viel Realismus mitzugeben. Mit ihrem Roman „Irrlichtfeuer“ gewann sie 2017 auf der Leipziger Buchmesse den Seraph für „Bestes Debüt“. Im Dezember folgte eine Kurzgeschichte namens „Irrlichtkinder“, bevor im September der nächste eigenständige Fantasy-Roman ansteht.
Neben dem Schreiben arbeitet sie in einem Rechenzentrum, begeistert sich für unnützes Wissen und teilt sich den Garten mit mindestens dreißig Spatzen.

https://www.julialange.de/

Irrlichtfeuer

Die junge Alba träumt vom Fliegen und arbeitet heimlich an mechanischen Schwingen. Doch dazu benötigt sie das Irrlicht-Gas, ein wertvolles, hoch entzündliches Handelsgut, auf das die Herrschenden des Stadtstaats Ijsstedt ein Monopol haben. Alba ist nicht die Einzige, die versucht, illegal an das Gas zu gelangen: Große Teile der Bevölkerung Ijsstedts leben in bitterer Armut und werden von Banden regiert, die immer wieder Überfälle auf die Irrlicht-Transporte unternehmen. Denn neben seinem Wert als Brennstoff kann das Irrlicht einem Menschen magische Fähigkeiten verleihen – wenn man die Vergiftung überlebt. Albas Traum vom Fliegen katapultiert sie schließlich mitten hinein in einen Volks-Aufstand um Macht und Magie und stellt sie vor die Frage, welchen Preis sie zu zahlen bereit ist, um ihr Ziel zu erreichen.

Christian von Aster
Bild: störbild
Christian von Aster

Christian von Aster schreibt. Unter anderem Kurzgeschichten. Aber auch Romane. Oder Drehbücher. Mitunter sogar Balladen. So regelmäßig, dass er es bis dato auf mehr als 25 Publikationen gebracht hat. Und verschiedene Auszeichnungen. Von Zeit zu Zeit findet er die Muße, Filme zu drehen, als Sprecher zu arbeiten oder als Kabarettist auf der Bühne zu stehen und für seine garstigen, aber unterhaltsamen Lesungen bekannt zu sein. Sprechtheater vom Feinsten. Von Aster betreibt die große Kreise um sich ziehende Seite NeuDeutsch 2.0. mit Wortgeburten. Bei seinen Werken sind Lachen und Weinen zusammen gewachsen wie siamesische Zwillinge.

http://www.vonaster.de/homepage/

Das Koboltikum
Das Koboltikum

Dieses Buch erzählt beinahe vergessene Geschichten von Gnomen, Bolden und Zwergen, wie sie seit ewigen Zeiten in den Wäldern und Bergen am Rande unserer Wirklichkeit leben. Märchen und Legenden von Koboldfürsten, kleinwüchsigen Zauberern und unvorstellbaren Schätzen, von uralten Gesetzen und der schmalen Grenze zwischen unserer Welt und der des kleinen Volkes.
Niedergeschrieben von einem Träger der großkoboltischen Ehrenplakette und illustriert von einem Mann, der die Hälfte seines Lebens in einem Feenkreis verschollen war, eröffnet dieses Buch einen kleinen Einblick in die Wunder der Anderwelt. Willkommen im Koboltikum.

Der letzte Schattenschnitzer
Der letzte Schattenschnitzer

Eine Geschichte über uralte Bücher, eine fast vergessene Magie und die dunkle Seite der Wirklichkeit. Von jeher wacht der Rat der Schattensprecher über das Gleichgewicht zwischen Menschen und Schatten. Noch bevor die sagenumwobene Maria Dolores das Licht der Welt erblickt, wächst ein Kind mit einer unglaublichen Begabung heran: Jonas Mandelbrodt. Er ist dazu bestimmt, die Sprache der Schatten zu erlernen. Mithilfe eines fast vergessenen magischen Zaubers ist er die einzige Hoffnung, den Krieg zwischen Mensch und Schatten zu verhindern. Als Jonas und Maria Dolores aufeinandertreffen, beginnt ein phantastisches Schattenspiel um Magie, Intrige und Macht. Ausgezeichnet mit dem SERAPH 2012.

Der Orkfresser
Der Orkfresser

Aaron Tristen hat mit seiner Fantasyreihe »Engel gegen Zombies« Berühmtheit erlangt. Da legt er sich auf einer Buchpremiere mit einigen als Orks verkleideten Fans an. Von nun an beginnt ihm sein Leben zu entgleiten. Unter falschem Namen nimmt er an einer literarischen Selbsthilfegruppe teil und die Grenzen zwischen Literatur und Wirklichkeit beginnen zu verschwimmen.

Elea Brandt
Bild: privat
Elea Brandt

Elea Brandt, 1989 im nebligen Passau geboren, reiste als Kind zweier Germanisten schon früh in phantastische Welten. Sie erforschte Phantásien, lernte in Hogwarts und durchwanderte Mittelerde. Was lag da näher, als irgendwann eigenen Kreationen Leben einzuhauchen? Ihre Vorliebe für komplexe, ungewöhnliche Charaktere verwirklicht sie seit vielen Jahren im Pen & Paper bzw. Live Rollenspiel und legt als studierte Psychologin Wert auf authentische Figurenentwicklung. Wenn sie sich nicht in phantastischen Welten herumtreibt oder Trash-Filme guckt, beschäftigt sie sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit der Behandlung gefährlicher Straftäter und verfügt daher über ein gutes Gespür für menschliche Abgründe. 2018 veröffentlichte sie „Unter einem Banner“, einen Gay-Roman, der im fiktiven Mittelalter spielt.

https://eleabrandt.com/

Opfermond
Opfermond

Nach Mitternacht am Sonntagmorgen entführt Elea Brandt ihre Zuhörer in die finstere Wüstenmetropole Ghor-el-Chras, in der Intrigen, Gewalt und Korruption das Leben der Menschen bestimmen. Während der verbitterte Assassine Varek mit den Dämonen seiner Vergangenheit ringt, muss sich die Straßendirne Idra gegen den Hunger und ihren brutalen Zuhälter behaupten. Der Tod eines Alchemisten und eine rätselhafte Mordserie im Armenviertel zwingen die beiden gescheiterten Helden zur Zusammenarbeit und führen sie auf die Spur eines grausamen Kultes, der mehr als ein Blutopfer verlangt. Ein düsteres Fantasy-Erlebnis für Fans von George Martin, Joe Abercrombie oder Andrzej Sapkowski.

Unter einem Banner

Der Krieg ist verloren. Elend und Hunger überziehen das Königreich Serin und Reykan, einer der treuesten Offiziere im Dienst des Königs, kehrt gebrochen vom Schlachtfeld zurück. Widerwillig übernimmt er die Aufgabe, den jungen Kronprinzen Benrik vor dessen Widersachern zu beschützen, und gerät zwischen die Fronten eines aufkeimenden Thronstreits. Unerfahren, exzentrisch und selbstgefällig scheint Benrik kaum der richtige Kandidat für die Krone – bis Reykan beginnt, hinter seine Fassade zu blicken. Und während ihre Verfolger unaufhaltsam näher rücken, muss Reykan sich fragen, wem seine Treue gilt und wie viel er wirklich für Benrik empfindet. Elea Brandts zweiter Roman vereint Elemente klassischer Low Fantasy mit einer dezenten schwulen Liebesgeschichte und einem spannenden Abenteuer um Pflicht, Loyalität und Verantwortung.

Monika Pfundmeier
Bild: http://www.raimund-verspohl-portraits.com/
Monika Pfundmeier

Die Löwenherzen hat Monika Pfundmeier ihrem Bruder stibitzt. Jonathan und Karl Löwenherz. Mit ihnen ist sie ausgebüchst aus ihrem Zimmer im bayerischen Dörfchen Affing. Zwischen zwei Pappdeckeln eroberte sie Mittelerde, Westeros und die Purpurne Stadt. Die Tasten ihrer Schulschreibmaschine wurden zu Hammer und Meißel, mit denen sie eigene Welten und Wesen bastelte.
Erst ihre Zeit in der Bank bis 2011 und dann in der Unternehmensberatung kettete sie fest und verbannte King Edward ebenso wie Logan Neunfinger aus ihrem Leben.
2015 hatte sie genug. Monika packte ihren Stift und eine alte Legende ein, stellte ihren Beruf auf Pause, reiste, schloss eine Ausbildung als Stadtführer in München ab.
2016 pflanzte sie „Blutföhre“ in die Welt der Bücher. Der legendäre Baum steht für Unschuld und Ehre und erzählt die Geschichte von Ludwig dem Strengen, dessen Zorn mehr als eine Ehefrau und mehr als einen Ratgeber verbrannte. Im Herbst 2017 erhielt der Roman den Publikumspreis des Deutschen Selfpublishing Preises.
Seit Ende Oktober 2017 führt Löwenblut die Leser in den Kampf gegen die Machtgier der Kirche im 13. Jahrhundert.
Und sie schreibt weiter.

http://monika-pfundmeier.com/

Löwenblut
Löwenblut

Mit Sex, drugs and rock’n roll ist es einfach möglich, literarische Erfolge abseits gestandener großer Verlage zu feiern. Aber mit einem historischen Debüt-Roman? Das Festival-Mediaval präsentiert Selfpublisherin und Preisträgerin Monika Pfundmeier mit ihrem neuen Buch „Löwenblut“.
Das Fangnetz der Kirche ist im 13. Jahrhundert zum Zerreißen gespannt, doch viel zu viele Schäflein schlüpfen noch hindurch. Im Jahre 1268 verbündet sich der Papst mit dem grausamen Kriegsherrn Charles d´Anjou und will ihn auf dem Thron, der einem anderen zusteht. Konradin von Hohenstaufen ist jung, aufgeschlossen und der rechtmäßige Nachkomme von Friedrich II. Kann Konradin gegen die Kirche bestehen und mithilfe seines mächtigen Onkels Ludwig, dem Strengen, und der einfallsreichen Cäcilia das Heilige Römische Reich in die Zukunft führen?

Mac P. Lorne
Bild: Foto Hintermann
Mac P. Lorne

Mac P. Lorne - ist Jahrgang 1957 und wurde in Leipzig geboren. Schon seit er zurückdenken kann, interessiert er sich für Geschichte und Literatur. Er studierte aus politischen Gründen dann doch lieber Veterinärmedizin und später Pferdezucht und -sport und wurde ein passabler Militaryreiter.
Im Frühjahr 1988 gelang ihm die Flucht in die Bundesrepublik. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und seiner Tochter baute er einen eigenen Betrieb in Bayern auf, aus dessen Zucht schon Olympiareiter sich ihren Nachwuchs sicherten. Heute lebt er zu Füßen einer mittelalterlichen Burg in einem der größten Waldgebiete Europas.
Er ist Co-Autor mehrerer Fach- und Sachbücher aus den Gebieten Veterinärmedizin und Pferdezucht und hat zahlreiche Artikel zur Berufsausbildung, Reitlehre etc. verfasst, die große Beachtung fanden und immer wieder zitiert werden.
"Das Herz des Löwen", erschienen 2011, war sein erster historischer Roman und gleichzeitig der Beginn einer fünfbändigen Reihe über die Familien Plantagenet und Fitzooth, deren bekanntester Vertreter einmal Robin Hood genannt werden wird.
Bei Droemer Knaur erschien 2016 „Der Pirat – ein Francis-Drake-Roman“ und 2017 „Der Herr der Bogenschützen“, ein Roman über den Zeitabschnitt des hundertjährigen Krieges zwischen 1400 bis 1432. Damit gewann er den Preis für den besten Roman 2017 der Histo-Couch. Ideen hat Mac P. Lorne für die nächsten 20 Jahre.

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Der Herr der Bogenschützen
Der Herr der Bogenschützen

Zwei historisch belegte Personen treffen aufeinander, deren Schicksal nicht unterschiedlicher sein könnte: John Holland, der spätere Duke of Exeter, ist eine schillernde Figur im 100-jährigen Krieg zwischen England und Frankreich. Vom enteigneten Sohn eines Verschwörers bringt er es bis zum Kommandanten der englischen Langbogenschützen.
Er trifft auf eine verblendete und fanatische junge Frau, die einmal als Jeanne d'Arc in die Geschichte eingehen soll. Sie lässt einen fast beendeten Konflikt wiederaufleben, der Tausende Menschen das Leben kostet und einen Mann zum König von Frankreich macht, den nicht einmal seine Eltern für würdig erachten, die Krone zu tragen.
Gleich mehrfach versucht John Holland, die Jungfrau von Orléans im Kampf zu töten, um den unseligen Krieg zu beenden. Ihre Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen kann er jedoch letztlich nicht verhindern, obwohl er ahnt, dass so eine Märtyrerin geschaffen wird.

Andrea Bannert
Bild: Stephan Winklmeier
Andrea Bannert

Andrea Bannert ist Sonnenschein-Enthusiastin, Stundenlang-aufs-Meer-Guckerin, Flussschnorchlerin und Badewannenpiratin. Ihre Geschichten handeln stets von verborgenen Welten, entweder der Fantasie entsprungen oder für das menschliche Auge unsichtbar. Als Wissenschaftsjournalistin erzählt sie von Bakterien, Gehirnzellen oder Genen unter anderem für den National Geographic, das P.M.-Magazin oder den Bayerischen Rundfunk. Die ersten zwei Bände der Atlantis-Trilogie „Clyátomon“ sind ihr vierter und fünfter Roman. Darüber hinaus veröffentlichte sie zahlreiche Kurzgeschichten bei verschiedenen Verlagen oder als Hörerlebnis auf ihrem Youtube-Kanal.

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Clyátomon: Inszenierte Atlantis-Lesung mit Klangskulpturen
Clyátomon: Inszenierte Atlantis-Lesung mit Klangskulpturen

Orks, Zwerge, Elfen, Drachen … sie alle leben in Wäldern oder Höhlen. Aber wie wäre es mal mit einem ganz anderen Setting, tief unter dem Meeresspiegel? Mit einer Welt, in der man sich Felsspalten einfach hinunterstürzen kann, auch wenn man keine Flügel besitzt, in der eine Armee nicht nur in Reihen neben- und hintereinander, sondern übereinander angreift?
Inspiriert von Platons Bericht über Atlantis ist Andrea Bannert tief abgetaucht, zusammen mit drei Münchner Studenten, die Teil dieser Legende sind, das aber erst Stück für Stück herausfinden. Das Ergebnis: Eine etwas andere Atlantis-Geschichte, die dort beginnt, wo Platons Stoff schon lange zu Ende erzählt ist, im Hier und Jetzt!
Zusammen mit dem Schauspieler Matthias Ubert schlüpft die Autorin in die verschiedenen Rollen ihrer Bücher und verrät euch nebenbei, wo Atlantis verborgen liegen könnte. Die Musiker Betty Baindl (Tibetréa) und Axel Obermeier (Dulcimore) sorgen mit Filmmusik und Klangskulpturen auf einem außergewöhnlichen Instrumentarium wie Ocean Drum, Harmonium, Harfe, Glockenspiel oder Chimes für Hörspielatmosphäre. Bis dann, ihr Lungenatmer!

Ulf Schiewe
Ulf Schiewe

Ulf Schiewe ist in Niedersachsen geboren, in Münster aufgewachsen, hat am Genfer See seine berufliche Richtung gefunden und in Paris die Frau seines Lebens. In Brüssel haben sie geheiratet, in Brasilien und in Schweden gelebt, und sind in Düsseldorf zum dritten Mal Eltern geworden. Inzwischen haben sie sich in Bayern niedergelassen. Sein lebenslanges Metier war das Softwaremarketing, meist bei amerikanischen Unternehmen. Und dann, mit 57 Jahren, hatte Ulf Schiewe den irren Einfall, einen Roman zu schreiben. Das hat sein Leben von Grund auf verändert. Es entstand "Der Bastard von Tolosa", ein großes Epos aus der Zeit der Kreuzzüge. Dem folgten bis jetzt elf weitere historische Romane. Sein Anliegen ist es, Faktentreue und gute Recherche mit spannenden Abenteuern zu verbinden, und die Schicksale von Menschen zu erzählen, die in stürmischen Zeiten leben.

Thors Hammer - Herrscher des Nordens
Thors Hammer - Herrscher des Nordens

"Thors Hammer - Herrscher des Nordens" ist ein Roman in drei Teilen über das ungewöhnliche Leben des späteren norwegischen Königs Harald Hardrada aus dem 11. Jahrhundert. Als Fünfzehnjähriger muss er nach verlorener Schlacht und dem Tod seines königlichen Bruders fliehen. Er schlägt sich zu den Rus nach Nowgorod durch, wird Söldnerführer und verteidigt Kiew gegen die Steppenreiter. Als Offizier einer Eliteeinheit kämpft er jahrelang für die Herrscher von Byzanz, wobei eine Affäre mit der Kaiserin ihm beinahe zum Verhängnis wird. Mit Beute beladen kehrt er schließlich heim, heiratet seine große Liebe und bereitet sich vor, den norwegischen Thron zu erobern. "Herrscher des Nordens" ist die Saga seiner Abenteuer und Kämpfe, seiner Gefährten und Frauen und seines unbezwingbaren Ehrgeizes. Der Roman erzählt vom Heranreifen eines großen Mannes, der in einer Zeit des Umbruchs zwischen nordischem Götterglauben und dem sich verbreitendem Christentum sein Land einen und prägen wird.

Premierenlesung: Land im Sturm
Premierenlesung: Land im Sturm

Tausend Jahre deutscher Geschichte in einem Roman - woher wir kommen und wer wir sind.
Vier Familien, deren Nachkommen sich über Jahrhunderte im Sog historischer Ereignisse immer wieder begegnen - manchmal als Widersacher, manchmal als Liebende. Mit den Truppen Ottos des Großen ziehen sie bei Augsburg in die Entscheidungsschlacht gegen die Ungarn. Wagen sich noch in der Frühzeit der Hanse mit ihren Schiffen über die Ostsee bis ins Baltikum vor und schließen sich dem Zweiten Kreuzzug an, um die ungläubigen Wenden zu bekehren. Sie kämpfen im Dreißigjährigen Krieg gegen die eigenen Landsleute und keine zweihundert Jahre später im Befreiungskrieg gegen die französischen Besatzer unter Napoleon. Sie haben Erfolg. Sie leiden. Und rappeln sich immer wieder auf. Bis sie schließlich in der Deutschen Revolution erneut entscheiden müssen, auf wessen Seite sie stehen: auf der Seite der Fürsten oder auf der des für die Demokratie kämpfenden Volkes. Tausend Jahre deutscher Geschichte, tausend Jahre Familiengeschichte. Meisterlich führt Ulf Schiewe seine Helden an entscheidende Wendepunkte und konfrontiert sie mit den Herausforderungen ihrer Zeit. Was ist uns wichtig? Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? Was machen wir mit unseren Gaben und Talenten?

Voenix
Voenix

Als 1999 das Lexikon „Weltenesche – Eschenwelten“ erschien, ging ein Aufatmen durch die Mittelalter- und Heidenszene. Endlich rückte einer die Mythen der nordischen Welt wieder ins rechte Licht, nämlich in das des Ursprungs. Seit 1995 verdient der Illustrator, Zeichner und Autor seine Brötchen als freischaffender Künstler. Flugs ging es weiter mit einzelnen Geschichten aus der nordischen Götterwelt, die in den beeindruckenden Bildband „Der germanische Götterhimmel“ mündeten. Besonders sind nicht nur die farbenfrohen Bilder, sondern auch die kurzen, fundierten Texte. Das vervollständigte Voenix mit den keltischen und griechischen Göttern. Seit 2013 bietet er pagane Rituale an, damit sich der moderne Mensch auf seine Wurzeln zurückbesinnen kann und wachsen.

Der Gehörnte: Eine Hommage an das Wilde im Mann
Der Gehörnte: Eine Hommage an das Wilde im Mann

Voenix findet Ihr die Tage des Festivals im „Zelt der Begegnung“, am Sonntag hält er im Literaturzelt einen Vortrag über den ältesten Archetypen der menschlichen Kultur, der heute unter einer Fülle von zweifelhaften Männlichkeitsattributen verschüttet liegt und denjenigen Männern, die auf der Suche nach ihrer wahren Identität sind, meist verborgen bleibt.
Diese originäre Ur-Natur des Mannes, in der Mythologie benannt als Gehörnter, Grüner Mann, Pan, Cernunnos und weiteren wurde im Verlauf der letzten Jahrtausende vom Klerus instrumentalisiert, geächtet und schließlich verteufelt. Seine einstigen Hörner der Fruchtbarkeit wurden zum Symbol für das Böse schlechthin. Seither zieht sich ein gewaltiger Riss durch die Seele des Mannes, der, hin- und hergerissen zwischen Liebe und Verlangen, Trieb und Gewalt, Schuld und Erlösung, oftmals verzweifelt darum bemüht ist, seine Männlichkeit zu entdecken und neu zu definieren.
Voenix, dem Mythenkenner, war es möglich, über einen Zeitraum von 15 Jahren selbst in die Rolle des Gehörnten zu schlüpfen. Er teilt uns seine Erfahrungen mit und spricht darüber, was wir heute von diesem Archetypen wieder lernen können.